Entstehung von Bentoniten
Die bayerischen Bentonitlagerstätten sind über eine Fläche von etwa 250 km² verstreut. Ihr Horizont liegt in einer Höhe von 450 bis 480 m über normal Null.
Die niederbayerischen Bentonite sind Verwitterungsprodukte saurer vulkanischer Glastuffe. Diese Glastuffe entstammen vermutlich einer massiven vulkanischen Aktivität im Karpatenbogen vor etwa 12 bis 14 Millionen Jahren. Die vulkanischen Aschen wurden durch die damals vorherrschende östliche Windrichtung über eine Distanz von etwa 3.000 km durch Windverblasungen nach Bayern verfrachtet.
Dort bildeten diese Ascheneinwehungen in den Flusssenken mehrere Meter dicke Ablagerungen, die im Einflussbereich der stark mäandrierenden Isar sehr schnell von Sand und Mergel überdeckt und so einer weiteren Erosion wirkungsvoll entzogen wurden.
Durch geeignete hydrothermale Bedingungen, d.h. durch Einwirkung von Wasser und Temperatur, entstanden im Laufe der Zeit die heutigen bayerischen Bentonitlager-stätten.
Meist finden sich diese Lagerstätten in Form von isolierten Linsen mit einer Schichtdicke zwischen 0,5 und 3 m. Typische linsenförmige Bentonitlagerstätten in Bayern haben einen Durchmesser von mehreren hundert Metern bis einigen Kilometern.
Die gesicherten abbauwürdigen Bentonitvorkommen in den bayerischen Lagerstätten betragen derzeit etwa 10 Millionen Tonnen. Einen jährlichen Abbau von etwa 350.000 Tonnen zugrunde gelegt ist die Versorgung noch etwa 25 bis 30 Jahre sichergestellt.
Starke vulkanische Aktivität war die Voraussetzung für die Entstehung von Bentonit

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